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Potenzial erkennen, bevor es alle anderen sehen

Prof. Dr. Oliver Mauroner über frühe Ideen, die Grenzen klassischer Gründungslogik und die Frage, was Innovation für den nächsten Schritt braucht

20. September 2026von Roland WeinigerÜberregional10 Min. Lesezeit
Prof. Dr. Oliver Mauroner, Professor für Innovations- und Gründungsmanagement an der Hochschule Hof, im Interview für den Peter-Henlein-Preis

Prof. Dr. Oliver Mauroner, Professor für Technologieorientiertes Innovations- und Gründungsmanagement an der Hochschule Hof.

Bildnachweis: Prof. Dr. Mauroner

Prof. Dr. Oliver Mauroner, Innovationsforscher an der Hochschule Hof, über frühe Ideen, die Grenzen klassischer Gründungslogik und die Frage, was Innovation für den nächsten Schritt wirklich braucht – im Interview mit Roland Weiniger.

Roland Weiniger: Herr Prof. Dr. Mauroner, ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit nehmen, mit uns darüber zu sprechen, wie Innovation entsteht, woran sich ihr Potenzial erkennen lässt und welche Bedingungen sie braucht, um Wirkung zu entfalten. Sie beschäftigen sich wissenschaftlich mit Kreativität, Innovation und Entrepreneurship. Wo wird die öffentliche Diskussion über Erfindungen und Innovationen aus Ihrer Sicht zu eng geführt? Welche Ideen oder Akteure geraten aus dem Blick, wenn Innovation vor allem mit Hochtechnologie-Start-ups, Patenten oder Markterfolg gleichgesetzt wird?

Prof. Dr. Oliver Mauroner: Wir neigen in der öffentlichen Diskussion dazu, Innovation mit spektakulären Technologien zu verbinden: künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Biotechnologie oder neue Mobilitätskonzepte. Das sind ohne Frage wichtige Felder. Innovation findet aber sehr viel breiter statt. Sie entsteht im Handwerk, im Bauwesen, in der Landwirtschaft, in mittelständischen Unternehmen oder auch im ganz normalen Alltag. Und nicht jede relevante Innovation beruht auf einer neuen Technologie oder führt zu einem Patent. Neue Geschäftsmodelle, intelligentere Prozesse, eine bessere Nutzerfreundlichkeit oder schlicht eine neue Kombination bereits vorhandener Lösungen können mindestens ebenso innovativ sein.

Das entspricht im Übrigen auch einem modernen wissenschaftlichen Innovationsverständnis: Innovation ist nicht auf Hightech beschränkt. Entscheidend ist letztlich, ob etwas Neues oder wesentlich Verbessertes tatsächlich in die Anwendung gelangt und dort einen Nutzen erzeugt. Gerade deshalb sollten wir den Blick stärker auf Menschen und Organisationen richten, die konkrete Probleme erkennen und dafür neue Lösungen entwickeln – unabhängig davon, ob diese aus einem Forschungslabor, einem Start-up, einer Werkstatt oder einem landwirtschaftlichen Betrieb kommen.

Aus meiner Zeit im Technologietransfer bei Fraunhofer habe ich zudem gelernt, dass selbst eine hervorragende Technologie noch keine Innovation ist. Zwischen einer technologischen Erfindung und einer erfolgreichen Anwendung liegt häufig ein langer Weg. Dafür braucht es nicht nur Forschung, sondern beispielsweise auch Anwender, Unternehmerinnen und Unternehmer, Kapital, geeignete regulatorische Bedingungen und Menschen, die bereit sind, etwas Neues auszuprobieren.

Deshalb halte ich es für problematisch, Innovationspolitik auf einzelne gerade besonders sichtbare Technologien oder Branchen zu verengen. Ein leistungsfähiges Innovationssystem beginnt viel früher: bei Bildung, Kreativität und Problemlösungskompetenz, bei der Bereitschaft zu experimentieren und Verantwortung zu übernehmen. Dazu kommen funktionierende Transferstrukturen, Kapital, Netzwerke und Rahmenbedingungen, die neue Ideen ermöglichen und nicht unnötig erschweren. Die entscheidende Frage lautet für mich deshalb nicht nur: „In welcher Zukunftstechnologie sind wir gut?“, sondern viel grundsätzlicher: „Wie schaffen wir eine Gesellschaft, in der an möglichst vielen Stellen Neues entstehen kann?“

Roland Weiniger: Der Peter-Henlein-Preis setzt bewusst vor der Marktreife an. In dieser Phase fehlen häufig belastbare Marktinformationen, technische Nachweise und ein fertiges Geschäftsmodell. An welchen Signalen lässt sich dennoch erkennen, ob eine frühe Idee mehr ist als ein interessanter Einfall?

Prof. Dr. Oliver Mauroner: Für mich ist eines der stärksten Signale die Problemlösungsrelevanz. Gibt es ein tatsächliches Problem, für das die Idee eine überzeugende oder zumindest vielversprechende Lösung anbietet? Dabei muss dieses Problem heute noch nicht einmal vollständig sichtbar sein. Innovationen können auch auf latente Bedürfnisse reagieren oder Probleme adressieren, die durch technologische, gesellschaftliche oder regulatorische Veränderungen erst in Zukunft größere Bedeutung bekommen.

In einem sehr frühen Stadium würde ich deshalb weniger danach fragen, ob bereits ein perfekter Businessplan oder ein Geschäftsmodell existieren. Interessanter finde ich, ob die grundlegenden Annahmen hinter der Idee nachvollziehbar sind: Wer könnte einen Nutzen davon haben? Warum ist der bisherige Zustand unbefriedigend? Was ist an dem neuen Ansatz anders? Und gibt es eine plausible Vorstellung davon, wie sich die entscheidenden Annahmen mit überschaubarem Aufwand überprüfen lassen?

Gerade hier unterscheidet sich Innovation von der Optimierung des Bekannten. Bei wirklichen Innovationen haben wir es mit Unsicherheit zu tun. Man kann nicht alle relevanten Informationen im Voraus besitzen, weil sich Märkte, Anwendungen und manchmal sogar die Bedürfnisse der späteren Nutzer erst im Verlauf des Innovationsprozesses herausbilden. Die neuere Entrepreneurship- und Innovationsforschung betont deshalb zu Recht die Bedeutung von Experimenten, iterativem Lernen und dem Umgang mit Unsicherheit.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede verrückte Idee automatisch eine gute Idee ist. Interessant wird es dort, wo Originalität auf ein relevantes Problem trifft und wo die Beteiligten bereit und in der Lage sind, ihre Annahmen systematisch zu testen. Für einen Preis, der bewusst früh im Innovationsprozess ansetzt, finde ich das besonders wichtig: Man sollte nicht verlangen, dass die Unsicherheit bereits beseitigt ist. Man sollte aber erkennen können, dass es sich lohnt, diese Unsicherheit weiter zu erkunden.

Roland Weiniger: Zwischen der Neuartigkeit einer Lösung, ihrer technischen Machbarkeit und ihrem späteren Nutzen kann ein Spannungsverhältnis entstehen. Wie sollte eine Jury damit umgehen, wenn eine Idee sehr originell, aber noch schwer umsetzbar ist – oder technisch plausibel erscheint, ihr tatsächlicher Nutzen aber noch nicht überzeugend belegt werden kann?

Prof. Dr. Oliver Mauroner: Dieses Spannungsverhältnis liegt ein Stück weit in der Natur von Innovation. In der Kreativitätsforschung werden Ideen typischerweise über mindestens zwei Dimensionen beschrieben: Neuartigkeit beziehungsweise Originalität und Nützlichkeit. Bei Innovation kommt eine dritte Dimension hinzu, nämlich die Frage, ob und wie sich eine Idee tatsächlich realisieren lässt.

In einer frühen Phase würde ich Originalität durchaus hoch gewichten. Wenn wir ausschließlich solche Ideen auswählen, deren technische Machbarkeit und wirtschaftlicher Nutzen bereits zweifelsfrei belegt sind, prämieren wir wahrscheinlich eher gute Entwicklungsprojekte als wirklich neue Ideen. Gleichzeitig reicht Originalität allein natürlich nicht aus. Eine Idee kann faszinierend neu und trotzdem ohne erkennbaren Nutzen sein.

Ich würde deshalb weniger versuchen, diese Dimensionen zu einem mathematischen Gesamtwert zu verrechnen. Interessanter ist die Frage, wo die Unsicherheit einer Idee liegt. Ist der Nutzen überzeugend, aber die technische Machbarkeit noch offen? Dann könnte genau darin die nächste Entwicklungsaufgabe bestehen. Ist die Technik plausibel, aber der Anwendungsfall noch unklar? Dann braucht die Idee vielleicht zunächst den Kontakt zu potenziellen Nutzerinnen und Nutzern.

Keiner der drei Aspekte – Originalität, Nutzen und Machbarkeit – sollte völlig fehlen. Aber bei einem Preis, der ausdrücklich frühe Ideen fördern möchte, darf aus meiner Sicht einer dieser Bereiche durchaus noch eine offene Forschungs- oder Entwicklungsfrage sein.

Roland Weiniger: Design Thinking beginnt nicht bei der Lösung, sondern bei einem möglichst genauen Verständnis des Problems. Woran lässt sich erkennen, ob ein Problem tatsächlich verstanden wurde? Und wie bemerkt man, dass sich ein Entwicklungsteam möglicherweise zu früh in seine eigene Lösung verliebt hat?

Prof. Dr. Oliver Mauroner: Ein gutes Problemverständnis ist tatsächlich eine der wichtigsten Voraussetzungen für innovative Lösungen. Für mich zeigt sich dieses Verständnis unter anderem daran, ob ein Team das Problem aus unterschiedlichen Perspektiven beschreiben kann. Wer ist davon betroffen? In welcher Situation tritt es auf? Welche funktionalen, emotionalen oder sozialen Aspekte spielen eine Rolle? Und was passiert, wenn man die Abstraktionsebene verändert und immer wieder fragt: Warum ist das eigentlich ein Problem?

Genau deshalb sind interdisziplinäre Teams und die Einbeziehung unterschiedlicher Nutzergruppen so wertvoll. Ein Ingenieur sieht möglicherweise ein technisches Problem, eine Designerin ein Nutzungsproblem und ein Betriebswirt ein Geschäftsmodellproblem. Erst in der Kombination entsteht häufig ein umfassenderes Bild. Meine Erfahrung aus Forschung, Lehre und Technologietransfer ist, dass gerade diese Perspektivwechsel oft zu den interessantesten Erkenntnissen führen.

Problematisch wird es, wenn Teams beginnen, jedes neue Nutzerfeedback so zu interpretieren, dass es die bereits gewählte Lösung bestätigt. Das ist ein klassischer Bestätigungsfehler. Ein weiteres Warnsignal ist, wenn sehr viel über Eigenschaften des eigenen Prototyps gesprochen wird, aber erstaunlich wenig über die Situation der Menschen, die ihn später benutzen sollen.

Deshalb halte ich frühes Testen für entscheidend, und zwar wirklich früh. Ein unfertiger Entwurf, ein Papiermodell oder ein sehr einfacher Prototyp hat einen großen Vorteil: Man kann ihn noch ohne große Schmerzen verwerfen. Je mehr Zeit, Geld und persönliche Energie bereits in eine Lösung investiert wurden, desto schwieriger wird das. In Innovationsprozessen sollte man deshalb nicht versuchen, möglichst schnell Recht zu haben. Man sollte versuchen, möglichst schnell herauszufinden, wo man noch falsch liegt.

Roland Weiniger: Franken besitzt kein einzelnes Innovationszentrum, sondern viele spezialisierte Hochschulen, Unternehmen, Werkstätten, Museen und regionale Kompetenzorte. Was braucht es, damit daraus mehr als ein Nebeneinander einzelner Einrichtungen wird?

Prof. Dr. Oliver Mauroner: Zunächst einmal muss eine dezentrale Struktur überhaupt kein Nachteil sein. Im Gegenteil: Viele spezialisierte Akteure können in ihren jeweiligen Bereichen eine enorme Kompetenz entwickeln. Problematisch wird es erst, wenn diese Akteure nichts voneinander wissen oder wenn die Verbindungen zwischen ihnen fehlen.

Ein Innovationsökosystem besteht deshalb für mich nicht primär aus Institutionen, sondern aus Beziehungen zwischen Institutionen. Entscheidend ist, ob Menschen wissen, wen sie bei einer bestimmten Fragestellung anrufen können. Gibt es Personen, die zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Handwerk, Kultur, Gründungsszene und Verwaltung vermitteln? Gibt es Orte und Formate, an denen Menschen aufeinandertreffen, die normalerweise nicht miteinander arbeiten würden?

Aus meiner Erfahrung im Technologietransfer weiß ich, dass Innovation erstaunlich häufig an solchen Schnittstellen entsteht. Manchmal muss man diese Verbindungen gezielt herstellen. Manchmal muss man aber auch dem Zufall eine Chance geben. Ein gutes Innovationsökosystem schafft deshalb Gelegenheiten für geplante ebenso wie für ungeplante Begegnungen.

Gerade für Franken kann die dezentrale Struktur sogar eine Stärke sein. Unterschiedliche Hochschulen, mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe, Forschungseinrichtungen und kulturelle Institutionen bringen sehr verschiedene Wissensbestände mit. Werden diese intelligent miteinander verbunden, entsteht Vielfalt. Und eine gewisse Redundanz ist ebenfalls nicht grundsätzlich schlecht. Systeme, in denen Wissen und Fähigkeiten auf mehrere Akteure verteilt sind, können widerstandsfähiger gegenüber Krisen sein.

Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, ob wir ein großes zentrales Innovationszentrum brauchen. Wichtiger erscheint mir, ob wir ein dichtes Netz zwischen den vorhandenen Kompetenzorten schaffen können. Vielleicht ist das Netzwerk selbst das eigentliche Innovationszentrum.

Roland Weiniger: Mit einer Auszeichnung allein ist einer frühen Idee noch nicht geholfen. Wie müsste eine sinnvolle Unterstützung nach einer Juryentscheidung aussehen? Sollte man für jede Idee zunächst klären, ob ihr vor allem technisches Wissen, ein Testort, ein Anwender, ein Entwicklungspartner, Finanzierung oder ein Zugang zum Markt fehlt?

Prof. Dr. Oliver Mauroner: Genau das wäre aus meiner Sicht der richtige Ansatz. Frühphasige Ideen brauchen selten einfach nur „mehr Förderung“. Sie brauchen die jeweils richtige Ressource zum richtigen Zeitpunkt.

Aus meiner Erfahrung im Technologietransfer kenne ich Projekte, bei denen die Technologie hervorragend war, aber ein geeigneter Anwendungspartner fehlte. Bei anderen war der Markt grundsätzlich vorhanden, aber ein technisches Problem noch ungelöst. Wieder andere benötigten Zugang zu Fertigungsmöglichkeiten, regulatorisches Wissen, Finanzierung oder schlicht jemanden, der den ersten Kontakt zu einem potenziellen Kunden herstellt.

Deshalb würde ich nach einer Auszeichnung eine Art individuelle Entwicklungsdiagnose sinnvoll finden: Wo steht die Idee? Welche zentrale Unsicherheit verhindert im Moment den nächsten Schritt? Und welche Ressource oder welcher Kontakt könnte genau diese Unsicherheit reduzieren?

Dabei sollte Unterstützung nicht ausschließlich als Finanzierung verstanden werden. Gerade in frühen Phasen kann ein Gespräch mit dem richtigen Experten, ein Test mit einem echten Anwender oder der Zugang zu einer speziellen Infrastruktur wertvoller sein als ein Geldbetrag. Unsere Makerspace-Forschung zeigt ebenfalls, dass technologische, soziale, wissensbezogene und finanzielle Ressourcen je nach Projekt sehr unterschiedlich wichtig werden.

Ein Preis könnte deshalb neben Anerkennung und finanzieller Unterstützung vor allem Türen öffnen. Er könnte Menschen miteinander verbinden, die sich sonst wahrscheinlich nicht begegnet wären. Vielleicht ist das sogar eine der wertvollsten Funktionen eines Innovationspreises: einer guten Idee nicht vorzuschreiben, wohin sie gehen soll, sondern ihr den Zugang zu den Ressourcen zu ermöglichen, die sie für ihren nächsten Schritt tatsächlich benötigt.

Roland Weiniger: Welche Art von Einreichung würde Sie beim Peter-Henlein-Preis persönlich besonders neugierig machen – vielleicht gerade dann, wenn sie noch nicht perfekt ausgearbeitet ist?

Prof. Dr. Oliver Mauroner: Ich möchte mich da tatsächlich gern überraschen lassen. Wenn man vorher zu genau definiert, welche Art von Innovation man sehen möchte, besteht immer die Gefahr, genau das Unerwartete zu übersehen. Die bisherigen Preisträger zeigen ja bereits, wie unterschiedlich gute Ideen sein können.

Persönlich finde ich Lösungen für scheinbar banale Alltagsprobleme oft besonders faszinierend. Situationen, die wir alle kennen und bei denen irgendwann jemand fragt: Warum machen wir das eigentlich seit Jahrzehnten so? Eine originelle Antwort auf eine solche Frage kann genauso innovativ sein wie eine technologisch hochkomplexe Entwicklung.

Natürlich interessieren mich ebenso Ideen, die sich mit den großen technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit beschäftigen, etwa Digitalisierung, Ressourcenknappheit, demografischer Wandel, Energie oder Nachhaltigkeit. Aber auch dort wäre für mich nicht das Schlagwort entscheidend. Eine Idee wird nicht automatisch gut, weil „KI“ oder „Nachhaltigkeit“ daraufsteht.

Besonders neugierig würde mich wahrscheinlich eine Einreichung machen, bei der ich im ersten Moment denke: Darauf wäre ich selbst nicht gekommen – und im zweiten Moment: Eigentlich erstaunlich, dass das noch niemand so gemacht hat.

Und sie darf ausdrücklich unfertig sein. Bei einem Preis für frühe Ideen würde ich Perfektion sogar mit einer gewissen Vorsicht betrachten. Ein überzeugender erster Prototyp, ein ungewöhnlicher Gedanke oder eine klug beobachtete Problemstellung kann interessanter sein als eine Hochglanzpräsentation. Schließlich besteht der Sinn einer solchen Auszeichnung darin, Potenzial zu erkennen, bevor bereits alle anderen erkannt haben, dass es Potenzial ist.

Roland Weiniger: Herr Prof. Dr. Mauroner, herzlichen Dank für Ihre ausführlichen Antworten und die Einblicke in Ihre Arbeit. Ich freue mich sehr, dass Sie Ihre Erfahrung in die Jury des Peter-Henlein-Preises 2026 einbringen.

OM

Zur Person

Prof. Dr. Oliver Mauroner

Professor für Technologieorientiertes Innovations- und Gründungsmanagement · Hochschule Hof

Prof. Dr. Oliver Mauroner ist Professor für Technologieorientiertes Innovations- und Gründungsmanagement an der Hochschule Hof. Seine Arbeit verbindet Kreativität, Innovation und Entrepreneurship. Zu seinen Forschungsthemen gehören unter anderem Design Thinking, Makerspaces, Open Innovation und die Gestaltung kreativer Gruppenprozesse. Vor seiner Tätigkeit in Hof war er Professor an der Hochschule Mainz und Juniorprofessor an der Bauhaus-Universität Weimar. Mehr als zwölf Jahre arbeitete er bei Fraunhofer im Technologie- und Innovationstransfer.

Der Peter-Henlein-Preis beschäftigt sich mit frühem Erfindergeist, Innovation und neuen Technologien aus Franken.

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Einreichungsschluss: 02. Oktober 2026. Offen für frühe Ideen, Prototypen und Erfindungen aus Franken.

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