Die Jury des Peter-Henlein-Preises 2026
Derzeit stellen wir die Jury für den Peter-Henlein-Preis 2026 zusammen. Ziel ist eine fachlich starke und regional ausgewogene Besetzung, die unterschiedliche Perspektiven aus den verschiedenen Teilen Frankens zusammenführt.
Die Jury soll die Vielfalt fränkischer Innovationsräume abbilden – von Kommunen und Wirtschaftsförderung über Mittelstand, Handwerk, Wissenschaft, Kreativwirtschaft und Gründungspraxis bis hin zu regionaler Verantwortung.

Anna Dziwetzki
Direktorin des Porzellanikons
Anna Dziwetzki leitet seit Februar 2020 das Porzellanikon mit seinen Standorten in Selb und Hohenberg a.d.Eger. Das Staatliche Museum für Porzellan verbindet Kultur-, Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte eines Werkstoffs, der Oberfranken industriell und gestalterisch bis heute prägt. In der Jury bringt sie die Perspektive eines Museums ein, das historische Entwicklung, Gestaltung, Produktion und technische Anwendung zusammenführt.

Thomas Lang
Erster Bürgermeister der Stadt Lauf a.d.Pegnitz
Mit Thomas Lang, Erstem Bürgermeister der Stadt Lauf a.d.Pegnitz, stellen wir das erste Jury-Mitglied für den Peter-Henlein-Preis 2026 vor. Lauf steht exemplarisch für fränkische Erfindungskultur: von industrieller Praxis, Maschinenbau und Werkzeugtechnik bis zu Innovationen, die weit über die Region hinaus Wirkung entfalten.
Thomas Lang bringt kommunale Perspektive und regionale Verantwortung in die Jury 2026 ein. Lauf a.d.Pegnitz steht mit Unternehmen wie Emuge-Franken, dem SCHUKO-Stecker von Albert Büttner und einer tiefen Verwurzelung in Maschinenbau, Werkzeugmaschinen und Verfahrenstechnik für eine fränkische Erfindungstradition, die industrielle Praxis und Alltagstechnik verbindet. Zur Erfindungstradition der Region zählt auch Helmut Glimpel aus 91207 Lauf a.d.Pegnitz, dessen Werk mit einem Patentkontext verbunden ist, bei dem ein Aktenzeichen die Endung 000001 trägt – ein exemplarischer Hinweis auf die enge Verbindung dieser Region zu technischer Erfindungskultur.

Michael Maderer
Fraktionsvorsitzender der CSU im Bezirkstag Mittelfranken
Michael Maderer ist Fraktionsvorsitzender der CSU im Bezirkstag Mittelfranken und bringt die kommunalpolitische Perspektive einer starken mittelfränkischen Bezirksfraktion in die Jury ein. Als Jurymitglied des Peter-Henlein-Preises war er bereits 2025 Teil der Auswahl und kennt den Anspruch des Preises, frühe Ideen, Prototypen und fränkischen Erfindergeist sichtbar zu machen.
Seine Erfahrung aus Bezirkspolitik, Wirtschaft und regionaler Verantwortung stärkt die Bewertung der Einreichungen aus Mittelfranken. Michael Maderer gehört auch 2026 weiterhin zur Jury des Peter-Henlein-Preises.

Prof. Dr. Oliver Mauroner
Professor für Technologieorientiertes Innovations- und Gründungsmanagement an der Hochschule Hof
Prof. Dr. Oliver Mauroner forscht und lehrt an der Schnittstelle von Kreativität, Innovation und Entrepreneurship. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie aus kreativen Ideen tragfähige Innovationen und neue Geschäftsmodelle entstehen.

Dr. Melanie Oßwald
Senior Policy Advisor am Fraunhofer IIS
Dr. Melanie Oßwald bringt die Perspektive der Preisträger und der Forschung in die Jury ein. Sie selbst erhielt im Jahr 2000 den Innovationspreis der Metropolregion Nürnberg für ihre Diplomarbeit – eine Designstudie für das spätere iPad. Nach einer Etappe als Bundestagsabgeordnete unterstützt sie seit vielen Jahren angewandte Forschungsprojekte am Fraunhofer IIS, der größten außeruniversitären Forschungseinrichtung der Region. Sie hat bereits zahlreiche Inventionen auf ihrem Weg zur Innovation politisch begleitet und über die Ideenbewertung in offenen Innovationsprojekten promoviert.
Der Peter-Henlein-Preis 2026 möchte die Innovationskraft Frankens in ihrer ganzen Breite sichtbar machen. Die Jury wird Schritt für Schritt mit Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Regionen und Fachperspektiven erweitert.
Jury & Transparenz
Eine professionelle, unabhängige Jury bewertet alle Einreichungen nach klaren, nachvollziehbaren Kriterien.
Innovation
Wie innovativ ist die Lösung? Welche technische oder wirtschaftliche Neuerung bringt sie für Franken?
Machbarkeit
Ist die Idee umsetzbar? Welche Entwicklungsschritte sind notwendig, um aus der Idee Realität zu machen?
Marktpotenzial
Welche wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz hat die Innovation für die Region? (Beim Sonderpreis Industrie werden Marktpotenzial, Vermarktungsabsicht und Übertragbarkeit nicht bewertet.)
Vertraulichkeit & Schutz Ihrer Erfindung